Mit Gesetz vom 17. Mai 1993 errichtete der Freistaat Sachsen den Sächsischen Kultursenat. Aufgabe des Sächsischen Kultursenats ist es, die Förderpolitik des Landes und der Kommunen für Kunst und Kultur beratend zu begleiten und Empfehlungen für inhaltliche und regionale Schwerpunktsetzungen auszusprechen. Er nimmt darüber hinaus zu grundlegenden kulturpolitischen Fragen Stellung.

Ein Gremium für Kunst und Kultur

Der Sächsische Kultursenat wird vom Ministerpräsidenten berufen. Dem Gremium gehören derzeit 24 Senatorinnen und Senatoren an. Präsidentin des Sächsischen Kultursenats ist Friederike Koch-Heinrichs, Leiterin des Museums der Westlausitz in Kamenz und Vorstandsmitglied des Sächsischen Museumsbunds:

„Die Corona-Krise hat in der Kultur viele Probleme verschärft und andere neu aufgeworfen. Der Senat möchte Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden bei der Bewältigung der aktuellen Situation zur Seite stehen, ohne dabei die anderen Themen aus den Augen zu verlieren. Ein wichtiger Augenmerk gilt auch dem Veränderungsprozess selbst. Kunst und Kultur bieten Reibungsflächen bei der Auseinandersetzung mit der Realität und ermöglichen neue Visionen für eine veränderte gesellschaftliche Zukunft zu entwickeln.”

Der Sächsische Kultursenat tagt zweimal im Jahr. Darüber hinaus arbeiten die Senatsmitglieder in themenspezifischen Ausschüssen und bereiten dort die Entscheidungen und Empfehlungen des Kultursenats vor.

 

Die Geschäftsstelle des Kultursenats befindet sich bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Beide Institutionen sind seit ihrer Errichtung eng miteinander verbunden. So gehört es zu den Aufgaben des Kultursenats, den Jahresbericht der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen über die Erfüllung des Stiftungszwecks zur Kenntnis zu nehmen und hierzu eine Stellungnahme abzugeben.

Die Geschäftsführung des Kultursenats hat der Stiftungsdirektor der Kulturstiftung, Dr. Manuel Frey, inne. Die Präsidentin des Kultursenats, Friederike Koch-Heinrichs, wiederum ist Mitglied des Vorstands der Kulturstiftung.

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Kontakt

Sächsischer Kultursenat
Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden
kultursenat@kdfs.de

Ansprechpartnerin

Franziska Hendschke

Aktuelle Meldungen

22.10.2021

Trauer um ehemaligen Senatspräsidenten

Der Sächsische Kultursenat trauert um seinen ehemaligen Präsidenten Professor Udo Zimmermann. Er gehörte seit 1993 zu den Gründungsmitgliedern des Sächsischen Kultursenats und war vom 15. April 1996 bis zum 22. Oktober 2001 dessen Präsident.


16.12.2020

Visionen für eine Kultur nach dem Lockdown  

Kunst und Kultur sind durch die Corona-Pandemie existentiell bedroht. Dies macht der Sächsische Kultursenat in seinem Positionspapier zum Umgang mit den Folgen des Lockdowns deutlich. Um Maßnahmen für einen Neustart zu erarbeiten, schlagen die Senatsmitglieder einen spartenübergreifenden Dialog vor.


30.10.2020

Aufbruch statt Angst! Sächsischer Kultursenat legt Empfehlungen zum Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie vor 

In seiner ordentlichen Sitzung am 26.10.2020 hat sich der Sächsische Kultursenat über die Möglichkeiten der Kultureinrichtungen während der Corona-Pandemie ausgetauscht. Als Gast war Prof. Dr. Dirk Baecker von der Universität Witten/Herdecke eingeladen, einen Impulsvortrag zur Frage "Welchen Beitrag kann die Kultur zur Bewältigung der Corona-Krise leisten?" zu halten. Im Anschluss an die 4-stündige Sitzung legte der Sächsische Kultursenat einen Zwischenbericht zur Corona-Pandemie vor.


8. Juni 2020

Stellungnahme des Sächsischen Kultursenats zur Situation der Kultureinrichtungen während der Corona-Krise

In seiner außerordentlichen Sitzung am 20. Mai 2020 hat der Sächsische Kultursenat mit Kulturministerin Barbara Klepsch über die Situation der Kulturszene während der Corona-Pandemie gesprochen. Im Anschluss legte der Kultursenat eine Stellungnahme zur Situation der Kultureinrichtungen während der Corona-Krise vor. Darin kommen u.a. Carena Schlewitt, Intendantin des Europäischen Zentrums der Künste HELLERAU, der Schriftsteller Marcel Beyer und Dr. Christoph Dittrich, Generalintendant der Theater Chemnitz, zu Wort.